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Kommunikation in der Krise Teil 4

Bevor Sie den letzten 4. Teil meiner Artikelreihe zum Thema Kommunikation in der Krise lesen, sollten Sie zuerst den 1.Teil , 2. Teil und 3. Teil lesen.

Einer meiner Leitsprüche ist: Kommunikation ist ein „Handwerk“, das Sie gut erlernen können, deswegen im Folgenden ein paar Hilfestellungen!

Besprechen Sie die Schritte einzeln, machen Sie einen Plan, der zur Erreichung des Zieles hilfreich ist.

Gehen Sie es Stück für Stück an

Wenn Sie eine wichtige Entscheidung treffen müssen oder ein heikles, längere Zeit vor sich her geschobenes, unangenehmes Thema besprechen wollen, zerlegen Sie es in „mundgerechte“ Stücke. Wählen Sie immer ein wenig aus und das Bild wird bald klarer werden. Erklären Sie Ihrem Gesprächspartner, welche Gedanken und Gefühle dieses Thema in Ihnen auslöst. Sie können so oder ähnlich an das Thema herangehen:

Wichtig für die Kommunikation in einer Krise: Machen Sie Ihren Gesprächspartner nicht runter

Kränkungen und Beschimpfungen haben in einer guten Kommunikation nichts verloren. Wenn Sie sich selbst verletzt fühlen, dann sagen Sie das auch ehrlich, unterbrechen Sie den Teufelskreis, anstatt zurückzuschlagen – Sie werden Ihrem persönlichen Ziel damit wesentlich näherkommen!

Ich darf Sie auch ermutigen, dass Sie Ihre Gefühle in ICH-Botschaften verpacken, drücken Sie eigene Bedürfnisse, Wünsche klar aus (ich fühle, empfinde,…weil…).

Haben Sie Mut zur Lücke

Nehmen Sie Gesagtes als Information wahr und nicht gleich persönlich – bitte fragen Sie bei Unklarheiten nach. Um einander verstehen zu können, ist es wichtig, keine vorschnellen Annahmen zu treffen. Sie müssen nicht jede Aussage Ihres Gesprächspartners kommentieren, manches kann auch einfach stehen gelassen werden, eben als Information!

Und zum Schluss noch ein Tipp: Achten Sie gut auf sich

Kommunizieren Sie nur, wenn Sie dazu bereits sind. Gute Kommunikation kann nur dann gelingen, wenn Sie sich in Ihrer Haut und Umgebung wohl fühlen.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen gutes Gelingen!

Ich bin in diesen Zeiten per Videokonferenz über WhatsApp, Skype, Signal oder Zoom für Sie da. Falls Sie Hilfe beim Einrichten dieser Dienste brauchen, helfe ich Ihnen gerne weiter.

Kommunikation in der Krise Teil 3

Erfahren Sie im 3. Teil zu Kommunikation in der Krise weitere nützliche Tipps für einen besseren Umgang mit einer Krise.

Kommunikation in der Krise (Teil 3)

Im 1.Teil und 2. Teil haben Sie bereits ein paar nützliche Tipps zu einer guten Kommunikation während einer Krise. Nochmals zur Wiederholung: Communicare, lateinisch, bedeutet in Verbindung stehen. Und zur Verbindung im Gespräch gibt es eine ganz wichtige Regel:

Aufmerksam Zuhören

Wiederholen Sie zuerst, was Sie gehört haben und setzen Sie dann erst den Gedanken des Gesprächspartners fort!

Versuchen Sie das Statement Ihres Gegenübers in Ihrer Antwort zuerst zusammenzufassen, bevor Sie einen neuen Inhalt anbringen. Probieren Sie Formulierungen wie „Ich habe dich so verstanden, dass… Du denkst also wirklich, dass… Ich fühle mich dabei…“. Möglich, dass sich dadurch schon Missverständnisse im Entstehen auflösen. Es ist erstaunlich, wie viel schneller Sie so zu einer Lösung kommen. Zugegeben, dieser Tipp ist am Anfang nicht ganz leicht, denn eigentlich hören wir oft gar nicht zu, sondern überlegen uns, während der andere noch spricht, eine Antwort, eine Entgegnung. Hören Sie also zu, lassen Sie den anderen ausreden und wiederholen Sie, was Sie gehört haben.

Neben jenen Tipps, die ich Ihnen im Teil 1 und Teil 2 mitgeteilt habe, ist auch der folgender ganz wichtig:

Arbeiten Sie zusammen

Spielen Sie nicht jeden alten Trumpf aus, wenn es beginnt hitzig zu werden, machen Sie die Kommunikation lieber zur Kooperation! Bleiben Sie am Thema und versuchen Sie, ein „win – win“ Ergebnis zu erreichen – Kommunikation ist kein Wettbewerb, wenn es am Ende Sieger und Besiegten gibt, werden beide damit nicht glücklich.

Was meine ich mit „ jeden alten Trumpf“? Sie kennen sich, Sie haben viel miteinander erlebt, es ist leicht, nicht Gelungenes dem anderen vorzuwerfen, dem anderen Unterlassenes „um die Ohren zu hauen“, alte Geschichten immer wieder „aufzuwärmen“. Das tut Ihnen nicht gut und führt in die Sackgasse, auch wenn es verlockend ist.

Im 4. Teil der Krisenkommunikation-Reihe gibt es noch einmal Tipps für eine gelungene Kommunikation. Danach werde ich Ihnen das neue Gewaltschutzgesetz 2019 Teil 1 vorstellen.

Ich bin in diesen Zeiten per Videokonferenz über WhatsApp, Skype, Signal oder Zoom für Sie da. Falls Sie Hilfe beim Einrichten dieser Dienste brauchen, helfe ich Ihnen gerne weiter.

Kommunikation in der Krise Teil 2

Der 2. Teil zu Kommunikation in der Krise enthält weitere nützliche Tipps für einen besseren Umgang mit schwierigen Situationen.

Kommunikation in der Krise (Teil 2)

Im 1.Teil zum Thema Kommunikation in der Krise habe ich bereits einige Tipps für eine gelungene Kommunikation gegeben. Gerade jetzt in diesen außergewöhnlichen Zeiten, wo wir oft nah bei einander leben und doch Abstand halten müssen, ist es wichtiger denn je, gut zu kommunizieren. Communicare, lateinisch, bedeutet in Verbindung stehen. Und dies ist gerade jetzt so wichtig: bleiben Sie in Verbindung – mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind! In diesem Zusammenhang nun mein Tipp:

Nehmen Sie sich Zeit füreinander!

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Versuchen Sie bitte nicht etwas Wichtiges zu besprechen, wenn der Partner nicht auch dazu bereit ist (allenfalls das Gespräch verschieben oder einen konkreten Zeitpunkt ausmachen), wenn Sie oder der Partner mit etwas anderem beschäftigt, müde oder hungrig ist. Sie müssen nicht zu jeder Zeit bereit sein, das hat auch mit der inneren Einstellung zu tun. Ein Gespräch zwischen Tür und Angel, so im Vorbeigehen, im größten morgendlichen Stress, während dem Kochen, wird unweigerlich zu Missverständnissen führen. Lesen Sie dazu bitte auch meinen letzten Artikel . Gerade jetzt, wo sich unser Leben so ändert, wir uns täglich neuen Herausforderungen stellen müssen, möchte ich Ihnen ans Herz legen, sich die Zeit für ein gutes Gespräch zu nehmen. Und denken Sie bitte an den Tipp von Teil 1 : zuhören!

Lassen Sie sich nicht ablenken

Ein weiterer Tipp, der vielleicht nicht ganz einfach, aber sehr wichtig ist. Halten Sie möglichst Augenkontakt! Suchen Sie den besten Ort für das Gespräch aus. Der Partner fühlt sich wertgeschätzt, wenn Sie ihm/ihr die volle Aufmerksamkeit schenken und er/sie wird Ihnen entgegenkommen. Ruhig beginnen! Unter Druck und Stress kann selten ein gelungenes Gespräch geführt werden. Bitte schalten Sie den Fernseher, das Radio aus, legen Sie Ihr Handy, Ihr Buch zur Seite, ein gutes Gespräch braucht die volle Aufmerksamkeit.

Im 3. Teil finden Sie weitere Tipps für eine gute Kommunikation in der Krise. Weitere Artikel von mir finden Sie hier .

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Kommunikation in der Krise Teil 1

Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten, wo wir verpflichtet sind, zu Hause zu bleiben, uns oft auf sehr engem Raum bewegen – somit ist in einer Krise eine gute Kommunikation wichtig. Wo unser Zuhause natürlich Wohnort bleibt, aber auch zu Kindergarten, Schule und Büro umfunktioniert wird, wird es eng, physisch aber auch mental.

Wie reden wir in dieser Zeit richtig miteinander? Wie können wir Konflikte vorbeugen?

Warum ist kommunizieren so schwierig? Weil wir immer ganzheitlich kommunizieren! Das heißt sowohl verbal als auch nonverbal. Auch ohne Worte senden wir Botschaften aus, durch unsere Haltung, Gestik, Mimik, Stimme, Kleidung oder unseren Umgang mit dem Raum. Unsere innere Einstellung zum Gesprächspartner und zur Sache beeinflusst unser kommunikatives Verhalten. Der Tonfall und viele weitere Kommunikationselemente zeigen dem Partner unsere Einstellung und übertragen diese auf ihn. Da ist es manchmal ganz gut, sich zu beobachten!

Die wichtigste Botschaft ist also: nicht nur mit Worten sprechen wir miteinander, nein auch mit dem Körper!

Deshalb ist zwischenmenschliche Kommunikation so oft von Missverständnissen geprägt. Jeder kennt das Gefühl, der andere müsste doch ganz genau wissen, was gemeint ist, und doch redet man glatt aneinander vorbei. Oder man will endlich etwas klären, will auf den anderen zugehen, offen sein, aber es klappt nicht und nach dem Gespräch ist alles noch schlimmer als zuvor – die Kommunikation misslingt.

Ein wichtiger Tipp für eine gute Kommunikation in der Krise

Hören Sie bewusst zu!

Zuhören ist eine Form der Kunst. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden, sind Sie geduldig. Besonders, wenn er/sie etwas Kritisches bemerkt hat, überlegen Sie nicht schon in Gedanken Ihre Entgegnung/Verteidigung, wenn das Gegenüber noch nicht zu Ende ist – spüren Sie nach und interessieren Sie sich zuerst dafür, wie der Partner zu dieser Meinung gekommen ist.

Im 2. Teil finden Sie weitere Tipps für eine gute Kommunikation in der Krise. Weitere Artikel von mir finden Sie hier .

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