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Weihnachten nach einer Scheidung: Wie Sie es für die Kinder leichter machen

Weihnachten nach einer Scheidung ist herausfordernd. Barbara Petsch zeigt, wie Eltern ein harmonisches Fest gestalten und ihre Kinder entlasten können.

Weihnachten nach einer Trennung – eine emotionale Herausforderung

Weihnachten gilt als das Fest der Familie – mit Lichtern, Erwartungen und vertrauten Ritualen. Doch was, wenn sich die Familie verändert hat? Nach einer Scheidung oder Trennung kann die Weihnachtszeit besonders belastend sein. Fragen wie „Bei wem feiern die Kinder?“ oder „Wie gestalten wir die Feiertage?“ beschäftigen viele Eltern.

In dieser emotional aufgeladenen Zeit brauchen Kinder vor allem eines: Sicherheit, Stabilität und das Gefühl, geliebt zu werden – von beiden Elternteilen.

Kommunikation ist der Schlüssel

Sprechen Sie frühzeitig und offen mit Ihren Kindern über die veränderte Situation. Erklären Sie altersgerecht, was die Scheidung bedeutet und wie die Feiertage dieses Jahr ablaufen werden.

Bei Weihnachten nach einer Scheidung ist Kommunikation essentiell

Offene Kommunikation schafft Vertrauen und hilft, Ängste und Unsicherheiten zu vermeiden.

Planung gibt Sicherheit – auch zu Weihnachten

Gerade nach einer Trennung ist eine klare und frühzeitige Planung wichtig. Vereinbaren Sie rechtzeitig, bei wem die Kinder Weihnachten verbringen, und halten Sie sich an getroffene Absprachen. So wissen die Kinder, worauf sie sich einstellen können.

Wenn möglich, planen Sie Teile des Festes gemeinsam – etwa das gemeinsame Schmücken des Baumes oder ein kurzer Besuch am Weihnachtsmorgen. Solche Momente signalisieren den Kindern: „Auch wenn Mama und Papa getrennt sind – wir sind beide für dich da.“

Kinder im Mittelpunkt – nicht der Konflikt

Weihnachten sollte für Kinder eine Zeit der Freude und Geborgenheit bleiben. Richten Sie den Fokus darauf, was Ihren Kindern guttut , und weniger auf alte Konflikte.

Schaffen Sie positive Erlebnisse – etwa durch gemeinsame Aktivitäten.

Diese Rituale geben Halt und schaffen neue, schöne Erinnerungen – auch in einer neuen Familiensituation.

Kind sollte nach einer Scheidung im Mittelpunkt stehen

Offenheit und Flexibilität zeigen

Jede Familie ist anders – und jedes Jahr verläuft ein wenig anders. Seien Sie offen dafür, neue Traditionen zu schaffen , anstatt an alten festzuhalten, die nicht mehr passen. Vielleicht entsteht gerade jetzt etwas, das Ihrer Familie wirklich entspricht.

Kinder spüren, wenn Eltern entspannt sind. Mit Gelassenheit und gegenseitigem Respekt schenken Sie ihnen das schönste Weihnachtsgeschenk überhaupt – Frieden und Sicherheit.

Unterstützung für ein erfolgreiches Weihnachten nach einer Scheidung

Weihnachten nach einer Scheidung muss nicht zum Kraftakt werden. Im Kompetenz-Zentrum-Wien in 1170 Wien unterstütze ich, Mag. Dr. Barbara Petsch , Sie dabei, faire Vereinbarungen zu treffen, Kommunikationswege zu verbessern und neue Perspektiven zu finden.

Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die Ihren Kindern Stabilität geben – und Ihnen ermöglichen, die Feiertage wieder mit Zuversicht zu erleben.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin – ein erster Schritt zu einem friedlichen und kindgerechten Weihnachtsfest.

Feste feiern mit Kindern [Tipps für Familienfeiern]

Feste feiern mit Kindern kann oftmals nicht einfach sein. Weihnachten steht vor der Tür, ein Geburtstagsfest oder vielleicht auch ein anderes Fest. Sie sind als Eltern (gerade frisch) geschieden, leben getrennt oder durchleben gerade eine schwierige Lebensphase? Sie haben Kinder, für die das Feiern von Festen wichtig ist? Sie haben eigene Erinnerungen, positive, negative, religiöse, besonders hohe Erwartungen an Harmonie, wenn Sie an Weihnachten oder andere Familienfeste denken?

Feste feiern mit Kindern ist nicht immer einfach

Weiterhin Feste mit Kindern feiern

Feste zu feiern ist wichtig, aber nicht immer einfach. Gerade für Kinder hat das Weihnachtsfest, der Geburtstag einen besonderen Stellenwert. Kinder wünschen sich, dass an diesem besonderen Tag wie Weihnachten, Geburtstag alle Menschen, die sie lieben, zusammenkommen. Weihnachten ist ein Fest der Freude, der Harmonie und des Zusammenseins, das wissen auch schon Ihre Kinder. Sie sind getrennt, geschieden, das Fest der Freude sollte davon dennoch unberührt bleiben. Ermöglichen Sie Ihrem Kind, dass es weiterhin feiern und genießen kann.

Aber wie ist das möglich, wenn der Schmerz noch da, die Wut auf den anderen groß ist, die Kränkungen noch spürbar sind?

Rechtzeitig vorbereiten

Es ist wichtig und ratsam, schon früh mit der Planung des Weihnachtsfestes oder eines anderen Festes zu beginnen. So bleibt für alle genügend Zeit, sich auf die neue Situation so gut wie möglich einzustellen. Kinder mögen es, wenn sie im Voraus wissen, was sie erwartet.

Erklären Sie Ihren Kindern, dass es, aufgrund der Trennung, gerade sehr schwer ist, den jeweils anderen Elternteil zu sehen. Erklären Sie Ihrem Kind aber auch, dass es für Sie in Ordnung ist, dass es beim anderen Elternteil feiert und dort eine schöne Zeit verbringt.  Auch wenn es für Sie sehr schwer ist, Ihr Kind loszulassen, Kränkungen und Verletzungen aus der Scheidung/Trennung noch weh tun und schmerzen – es geht um das Wohl Ihres Kindes!

Mit Kindern Feste feiern bei getrennten Eltern

Stimmen Sie zu, dass das Kind zum anderen Elternteil darf. Nur so kann sich Ihr Kind loyal verhalten, kommt es eben in keinen Loyalitätskonflikt. Ihr Kind darf sich bei beiden Elternteilen wohl fühlen, auch wenn das für Sie im Moment unvorstellbar ist. Ersparen Sie bitte Ihrem Kind seelisches Leid, in dem Sie nicht zustimmen!

Bitte lassen Sie nicht Ihr Kind entscheiden, mit welchem Elternteil es feiern möchte. Ihre Frage klingt in den Ohren der Kinder wie: wen von uns liebst du mehr? Ihr Kind braucht beide Elternteile und es liebt beide Elternteile. Ältere Kinder können Sie schon durchaus in die Planung einbeziehen.

Feste feiern wenn Eltern geschieden sind

Tipp, wenn ein Elternteil nicht an Feiern teilnimmt

Was tun, wenn sich ein Elternteil gar nicht kümmert, nicht anwesend ist, kein Interesse an einer gemeinsamen Feier hat?

Es ist nur zu verständlich, dass Sie enttäuscht, gekränkt, verärgert sind. Dennoch ist es wichtig, den anderen vor dem Kind nicht schlecht zu machen. Versuchen Sie Ihrem Kind zu erklären, dass der Papa, die Mama bestimmt an ihn/an sie denkt. Spenden Sie Trost und Zuversicht, auch wenn es für Sie selbst sehr schwer ist.

Der richtige Umgang mit Gefühlen

Wie gehe ich mit eigenen Gefühlen um? Verbergen? Offen ansprechen?

Für Kinder ist die Scheidung/Trennung der Eltern oft eine Entlastung , weil die Zeit der ständigen Streitigkeiten und Konflikte vorbei ist. Sind Sie ehrlich zu Ihrem Kind und geben Sie ruhig zu, wenn es Ihnen an einem Tag schlecht geht, wir Eltern sind auch nur Menschen. Auch die Kinder dürfen traurig darüber sein, dass Papa oder Mama nicht mitfeiert. Es entlastet alle Beteiligten, wenn Sie Ihre Gefühle zeigen.

Klare Kommunikation

Es ist auf jeden Fall besser, wenn Sie offen aussprechen , dass ein gemeinsames Feiern, zumindest im Moment, nicht möglich ist, als für Ihr Kind die „heile Welt“ vorzuspielen, sich vielleicht sogar „für die Kinder“ zu einer gemeinsamen Feier zu zwingen.

Kinder wünschen sich, gerade zu Weihnachten, dass ihre Eltern zusammen Weihnachten feiern und eventuell wieder zusammenfinden. Eltern sollten klar und einfühlsam Ihren Kindern kommunizieren , dass die Trennung auch für die Weihnachtsfeiertage gilt. Das verhindert in den meisten Fällen Streit und Chaos unter dem Weihnachtsbaum. Kinder müssen lernen zu akzeptieren, dass sich die Eltern endgültig getrennt haben, und dass nun Weihnachten anders gefeiert wird als vorher.

Beeinflussen, was sich beeinflussen lässt

Verzichten Sie unbedingt auf Vorschriften, wie Weihnachten gefeiert werden soll. Sie haben sowieso keinen Einfluss mehr darauf, was es beim Ex-Partner zu essen gibt, ob die Großeltern dabei sind und Verwandte kommen, ob der Kindesgottesdienst besucht wird oder überhaupt Kirche eine Rolle spielt und wann die Kinder ins Bett gehen müssen. Wenn die Kinder beispielsweise im nächsten Jahr bei Ihnen sind, gilt das natürlich auch für Sie.

Das richtige Geschenk für Scheidungskinder Tipps

Kindern das Richtige schenken

Vielleicht noch ein paar Worte zum Thema Geschenke:

Geschenke sind für Kinder sehr wichtig. Bitte treten Sie aber nicht in Konkurrenz , wer das größere, teure Geschenk kauft. Versuchen Sie sich abzustimmen, zum Wohle Ihres Kindes. Keinesfalls gilt: je höher der Preis eines Geschenkes, desto höher ist die Zuneigung. Geschenke sollen einfach Freude bringen , egal wie groß, klein, preiswert, teuer, gekauft oder selbstgemacht sie sind.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest und guten Start ins neue Jahr

Haben Sie noch weitere Fragen?

Ich begleite Sie gerne auf dem Weg zu einem gelungen Fest !

Feste richtig feiern

Vermeidung einer Krise zu Weihnachten

So vermeiden Sie eine Krise zu Weihnachten und gehen mit Vorfreude sowie Erwartungen richtig um.

Verschiedene Erwartungen zu Weihnachten

Weihnachten ist das Fest der Familie , leuchtende (Kinder)augen, Gold, Silber, Lametta, Christbaum, Geschenke, hohe Erwartungen für DAS Fest des Jahres.

Dennoch verbinden wir Weihnachten wir aber oft auch mit Stress , Vorbereitungen, Einkäufe, alles schön und fertig vorbereiten, hoher Druck, Müdigkeit, Erschöpfung.

Sie kennen sicher diese Situationen, ja, wir freuen uns alle auf einen geruhsamen, entspannten Abend .

Krisen zu Weihnachten vermeiden

Nur ein Funke kann zu Weihnachten zur Krise führen

Und doch: ein falscher Satz, ein falsches Wort zur Unzeit und der Heilige Abend ist im Eimer. Für viele von uns fühlt sich Weihnachten explosiv an, gleichsam wie ein Pulverfass und egal wie – wir haben das Gefühl, wir können es nur falsch machen.

Wir verbinden mit dem Weihnachtsfest große Erwartungen , an uns selbst, an unsere Familie, die Erwartungen sind so hoch, dass wir eigentlich nur enttäuscht werden können.

Tipp: So können Sie eine Krise zu Weihnachten vermeiden

Mein Tipp : am besten schon vor dem Fest mit allen über die eigenen Erwartungen und die der anderen sprechen. Klären Sie gut, was jeder will, was jeder in der Familie braucht, damit das Fest auch wirklich zum Fest wird. Was wünsche ich mir für diesen Abend? Ist das überhaupt realistisch ? Und vor allem: Wissen die anderen , was ich mir von diesem Abend erwarte und wünsche?

Sprechen Sie Ihre Wünsche klar und offen aus!

Je konkreter Sie Ihre Wünsche aussprechen können, desto eher sind diese für die anderen erfüllbar!

Und: es lohnt sich wirklich zu überlegen, ob man Weihnachten eigentlich so wie immer feiern möchte oder ob man den Abend auch einmal anders gestalten will, eine Veränderung hat auch seinen Reiz.

Wichtig ist in jedem Fall, zu klären, wer für was zuständig ist, teilen Sie den Einkauf auf, machen Sie es sich, wo es geht, einfacher, klären Sie, was alles zum Gelingen des Festes erforderlich ist, planen Sie gemeinsam.

Weniger ist manchmal mehr

Wir alle sehnen die magischen Momente rund um Weihnachten herbei, aber HALT: zu viel Respekt, zu hohe Erwartungen, zu großer Druck für das perfekte Gelingen verhindern oft schöne, kleine, stille Momente. Wir übersehen, was da ist und sehnen uns nach dem, was vielleicht unerreichbar ist.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen gutes Gelingen, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch die Feiertage

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Weihnachten mit der Familie ohne Krise