Über mich


Mag.Dr. Barbara Petsch

Mediatorin, Coach, Juristin

Abschluss des juristischen Studiums an der Universität Wien Mitarbeiterin in der Creditanstalt-Bankverein, jetzt UniCredit Bank Austria. Zusätzlich habe ich 2017 ein Doktoratsstudium mit dem Dissertationsthema: Juristische, psychosoziale und ökonomische Aspekte von Elternpflichten und Kinderrechten abgeschlossen.

In meinem Zuständigkeitsbereich lagen die Akquisition von Großkunden und Börseneinführungen mit allen dazugehörenden juristischen Belangen und Verträgen. Schon damals war mir der persönliche Kontakt zu meinen Kunden besonders wichtig. Durch gewisse Zwänge, die in einem so großen Unternehmen wie einer Bank notwendig sind, blieb dieser Kontakt oft auf der Strecke.


Der Weg zur Mediation

Nach der Geburt meines dritten Kindes löste ich das Dienstverhältnis. Danach arbeitete ich in der Rechtsanwaltskanzlei meines Mannes mit. Ich war für die Klientenbetreuung zuständig. Schon damals erkannte ich, dass der persönliche Kontakt besonders wichtig ist. Ich erkannte aber auch, dass es oft Grenzen gibt, wo reine Rechtsvorschriften nicht weiterhelfen können. Zu dieser Zeit war die Mediation und auch das Coaching in Amerika schon üblich und genutzt, in Europa weitestgehend unbekannt. Durch befreundete Kollegen in Amerika hatte ich Zugang zu Unterlagen und zu einem Vortrag des leider bereits verstorbenen "Mediationsgurus" Haynes. Ich war sehr begeistert und dann gab es auch in Österreich nach und nach Ausbildungen. Meine Ausbildung machte ich bei Frau Dr. Wiedermann, Arbeitsgemeinschaft für lösungsorientiertes Konfliktmanagement.

Seit 2000 bin ich Mitglied der gerichtsnahen Co-MediatorInnenliste für Mediationen in familienrechtlichen Konfliktfällen nach § 39 FLAG sowie Mitglied im österreichischen Verein für Co-Mediation und im Forum für Wirtschaftsmediation. Neben der Mediation galt mein Interesse immer auch dem Coaching und dem Kontakt zu Menschen. Für mich bedeutet Coaching die lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen, vorwiegend im persönlichen, familiären Umfeld, zur Förderung der Selbstreflexion sowie der selbstgesteuerten Verbesserung der Wahrnehmung, des Erlebens und des Verhaltens.

Als Coach begleite ich meine Klienten bei der Realisierung ihres Anliegens und/oder bei der Lösung eines Problems, eines Konfliktes, eines Themas, das bewegt. Im Mittelpunkt ist immer der Mensch!

Der Begriff "Coach" stammt aus dem Englischen und bedeutet ursprünglich (Pferde-) Kutsche. Er beschreibt also ein Instrument, das Menschen ermöglicht, von einem Ort zum anderen zu gelangen. Und dieses Bild hat mich immer auch bei meiner Arbeit fasziniert: ich gehe mit Ihnen von einem Ort zu einem anderen - in Gedanken. Das Ziel formuliert der Coachee (Klient), der Coach begleitet den Coachee auf dem Weg als neutraler "Reise"-Gefährte. Ich sehe meine Aufgabe als neutraler Gesprächspartner, der Ihre Eigenverantwortung stärkt.