Tipps für gelungene Ferien mit Kindern – entspannt durch die Urlaubszeit
Ferien mit Kindern sind eine wertvolle Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Gleichzeitig können hohe Erwartungen, unterschiedliche Bedürfnisse oder ein voller Terminkalender schnell zu Stress führen. Mit einer guten Vorbereitung und etwas Gelassenheit gelingt es, die Ferien für die ganze Familie entspannter zu gestalten.
Ich, Mag. Dr. Barbara Petsch , begleite Familien im Rahmen meiner Elternberatung und Mediation in 1170 Wien seit vielen Jahren bei Fragen rund um Erziehung, Familienleben und Konfliktlösung. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass nicht perfekte Planung, sondern gemeinsame Zeit, gegenseitiges Verständnis und Flexibilität die Grundlage für gelungene Ferien bilden.
Erwartungen realistisch halten
Die Vorfreude auf die Ferien ist groß – bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen. Gleichzeitig entstehen dadurch häufig Erwartungen, die sich nicht alle erfüllen lassen. Sprechen Sie bereits vor den Ferien darüber, was möglich ist und was nicht.
Wenn alle Familienmitglieder wissen, was sie erwarten können, lassen sich Enttäuschungen vermeiden und die gemeinsame Zeit wird entspannter erlebt.

Das Urlaubsbudget offen besprechen
Ein offenes Gespräch über das verfügbare Budget schafft Klarheit und verhindert unnötige Diskussionen während der Ferien. Erklären Sie Ihren Kindern altersgerecht, welche Ausflüge oder Aktivitäten möglich sind.
Wer bereits vorab gemeinsam entscheidet, wofür Geld ausgegeben wird, kann spontane Konflikte vor Ort deutlich reduzieren.
Weniger planen – mehr erleben
Eine gewisse Planung gibt Struktur und Orientierung. Gleichzeitig sollten Ferien genügend Raum für spontane Ideen und unerwartete Momente lassen.
Nicht jeder Tag muss vollständig verplant sein. Oft entstehen gerade aus ungeplanten Situationen die schönsten Erinnerungen.

Langeweile darf sein
Viele Eltern haben das Gefühl, ihre Kinder ständig beschäftigen zu müssen. Dabei ist Langeweile keineswegs etwas Negatives . Sie regt die Fantasie an, fördert Kreativität und unterstützt Kinder dabei, eigene Ideen zu entwickeln.
Sie müssen nicht jeden Tag mit Programmpunkten füllen. Ferien dürfen auch ruhig und entschleunigt sein.

Nicht jeder Termin muss wahrgenommen werden
Ob Familienfeiern, Einladungen oder Ausflüge – Ferien sind keine To-do-Liste. Überlegen Sie gemeinsam, welche Aktivitäten wirklich wichtig sind und worauf Sie auch einmal verzichten können.
Bewusst freie Tage schaffen Erholung und geben der ganzen Familie neue Energie.
Ein kurzer Familienrat von etwa 15 Minuten kann helfen, die Ferien gemeinsam zu gestalten. Bereits Kinder ab etwa sechs Jahren können ihre Wünsche gut äußern.
Jedes Familienmitglied nennt dabei drei Wünsche:

- eine Aktivität nur für sich selbst ,
- eine gemeinsame Familienaktivität und
- eine Sache, die unbedingt in den Ferien stattfinden soll.
Individuelle Unterstützung für Familien
Perfekte Ferien gibt es nicht. Viel wichtiger ist, dass Kinder spüren, dass ihre Eltern wirklich präsent sind. Oft entstehen die schönsten Erinnerungen in den kleinen, ungeplanten Momenten. Manchmal ist weniger Programm genau das, was Familien am meisten guttut.
Ich, Mag. Dr. Barbara Petsch , begleite Sie in meiner Praxis für Elternberatung und Mediation in 1170 Wien individuell und einfühlsam. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die den Familienalltag erleichtern und die Bedürfnisse aller Familienmitglieder berücksichtigen.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin – ich freue mich darauf, Sie und Ihre Familie persönlich zu begleiten.
Ferienplanung bei getrennten Eltern – Tipps für Urlaub mit Kindern
Ferienplanung bei getrennten Eltern ist ein häufiges Thema in der Elternberatung und Mediation. Wenn Eltern getrennt leben, stellt sich oft die Frage: Wer verbringt wann die Ferien mit den Kindern? Gerade bei Schulferien oder längeren Urlaubsreisen können unterschiedliche Vorstellungen schnell zu Konflikten führen.
Eine gute Urlaubsplanung nach einer Trennung mit Kindern hilft dabei, Stress zu vermeiden und den Fokus auf das Wichtigste zu richten – das Wohl der Kinder. Mit klarer Kommunikation, frühzeitiger Planung und gegenseitigem Respekt lassen sich viele Schwierigkeiten bereits im Vorfeld vermeiden.
Warum Ferienplanung nach einer Trennung schwierig sein kann
Für viele Eltern ist es emotional belastend, wenn sie nicht mehr jede Ferienzeit gemeinsam mit ihren Kindern verbringen können. Gleichzeitig wünschen sich Kinder Stabilität und klare Strukturen – besonders nach einer Trennung.
Eine gut abgestimmte Ferienregelung für getrennte Eltern gibt Kindern Sicherheit. Sie wissen frühzeitig, wann sie Zeit mit welchem Elternteil verbringen und können sich auf gemeinsame Aktivitäten freuen.

Kommunikation ist der Schlüssel
Eine respektvolle und ruhige Kommunikation zwischen den Eltern ist die wichtigste Grundlage für eine gelungene Ferienplanung. Auch wenn es manchmal schwierig ist: Versuchen Sie, sachlich und konstruktiv miteinander zu sprechen.
Hilfreich ist es, Gespräche bewusst auf die Bedürfnisse der Kinder auszurichten. Fragen Sie sich gemeinsam: Was ist für unsere Kinder in dieser Situation am besten?
Planung gibt Sicherheit für Kinder
Eine frühzeitige Planung hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Wenn Ferien und Urlaube rechtzeitig abgestimmt werden, können sich alle Beteiligten besser darauf einstellen.
Besonders bei längeren Reisen oder bei internationalen Urlauben ist eine klare Vereinbarung wichtig. Kinder profitieren davon, wenn sie wissen, wie ihre Ferien gestaltet sein werden.
- Erstellen Sie einen gemeinsamen Ferienplan für die nächsten 6 bis 12 Monate .
- Sprechen Sie wichtige Termine frühzeitig ab, z. B. Schulferien, Feiertage oder geplante Reisen.
- Kommunizieren Sie respektvoll und höflich miteinander.
- Versuchen Sie, die Bedürfnisse Ihrer Kinder immer in den Vordergrund zu stellen.
- Bleiben Sie flexibel, wenn sich Pläne einmal ändern.
Unterstützung durch Mediation bei Konflikten
Wenn Eltern bei der Ferien- und Urlaubsplanung nach einer Trennung keine gemeinsame Lösung finden, kann eine neutrale Begleitung helfen. In einer Mediation lassen sich häufig Lösungen entwickeln, die für beide Elternteile tragbar sind und vor allem den Kindern zugutekommen.
Ich unterstütze Sie gerne dabei, eine faire und klare Ferienregelung zu entwickeln. In meiner Beratung gehe ich individuell auf Ihre Situation und die Bedürfnisse Ihrer Kinder ein.

Grenzen setzen bei Kindern: Warum es wichtig ist und wie es funktioniert
Grenzen setzen bei Kindern ist ein zentraler Bestandteil einer liebevollen und sicheren Erziehung. Klare Regeln helfen Kindern, sich im Alltag zu orientieren und geben ihnen Halt. Auch wenn es manchmal herausfordernd ist: Grenzen sind kein Zeichen von Strenge, sondern von Fürsorge und Verantwortung.
Warum sind Grenzen für Kinder so wichtig?
Kinder brauchen Grenzen, um sich sicher und geborgen zu fühlen. Klare Strukturen helfen ihnen, die Welt besser zu verstehen und Vertrauen in ihre Umgebung aufzubauen.
- Grenzen geben Kindern Sicherheit und Orientierung.
- Sie helfen dabei, Impulse zu kontrollieren und Frustration auszuhalten.
- Grenzen fördern die Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein .

Ein Kind, das weiß, woran es ist, kann sich entspannen – weil es nicht alles selbst entscheiden muss.
Wie setze ich Grenzen bei meinem Kind?
Beim Grenzen setzen kommt es weniger auf Strenge an, sondern auf Klarheit, Verlässlichkeit und Beziehung . Wichtig ist, dass Ihr Kind versteht, was Sie erwarten – und warum.
Sagen Sie Ihrem Kind klar und ruhig, was Sie möchten und weshalb . Vermeiden Sie lange Erklärungen, aber bleiben Sie nachvollziehbar.
- Seien Sie konsequent und setzen Sie Regeln und Konsequenzen verlässlich um.
- Formulieren Sie Grenzen positiv, statt nur Verbote auszusprechen.
- Erklären Sie altersgerecht, warum bestimmte Regeln wichtig sind.
- Bieten Sie Alternativen an, wenn etwas nicht erlaubt ist.
Beispiele für klare und verständliche Grenzen
Konkrete Regeln helfen Kindern, sich im Alltag zurechtzufinden. Wichtig ist, dass sie einfach und eindeutig formuliert sind.
- „Wir essen gemeinsam am Tisch, nicht im Wohnzimmer.“
- „Wir spielen bis 20 Uhr, danach ist Schlafenszeit.“
- „Wir teilen unsere Spielsachen mit anderen Kindern.“
Was tun, wenn mein Kind Grenzen nicht akzeptiert?
Es ist völlig normal, dass Kinder Grenzen testen – das gehört zu ihrer Entwicklung dazu. Bleiben Sie ruhig, liebevoll und konsequent. Wiederholen Sie die Regel und halten Sie die vereinbarte Konsequenz ein.
Wichtig ist: Grenzen dürfen bestehen bleiben, auch wenn Ihr Kind wütend oder traurig reagiert. Gleichzeitig braucht es Ihr Verständnis und Ihre Nähe.

Individuelle Unterstützung für Eltern
Gerne unterstütze ich Sie bei Fragen rund um Erziehung, Grenzen setzen und den Familienalltag . Ich begleite Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden und meine Beratung ganz individuell auf Sie und die Bedürfnisse Ihres Kindes abzustimmen.
Weihnachten nach einer Scheidung: Wie Sie es für die Kinder leichter machen
Weihnachten nach einer Scheidung ist herausfordernd. Barbara Petsch zeigt, wie Eltern ein harmonisches Fest gestalten und ihre Kinder entlasten können.
Weihnachten nach einer Trennung – eine emotionale Herausforderung
Weihnachten gilt als das Fest der Familie – mit Lichtern, Erwartungen und vertrauten Ritualen. Doch was, wenn sich die Familie verändert hat? Nach einer Scheidung oder Trennung kann die Weihnachtszeit besonders belastend sein. Fragen wie „Bei wem feiern die Kinder?“ oder „Wie gestalten wir die Feiertage?“ beschäftigen viele Eltern.
In dieser emotional aufgeladenen Zeit brauchen Kinder vor allem eines: Sicherheit, Stabilität und das Gefühl, geliebt zu werden – von beiden Elternteilen.
Kommunikation ist der Schlüssel
Sprechen Sie frühzeitig und offen mit Ihren Kindern über die veränderte Situation. Erklären Sie altersgerecht, was die Scheidung bedeutet und wie die Feiertage dieses Jahr ablaufen werden.

Offene Kommunikation schafft Vertrauen und hilft, Ängste und Unsicherheiten zu vermeiden.
Planung gibt Sicherheit – auch zu Weihnachten
Gerade nach einer Trennung ist eine klare und frühzeitige Planung wichtig. Vereinbaren Sie rechtzeitig, bei wem die Kinder Weihnachten verbringen, und halten Sie sich an getroffene Absprachen. So wissen die Kinder, worauf sie sich einstellen können.
Wenn möglich, planen Sie Teile des Festes gemeinsam – etwa das gemeinsame Schmücken des Baumes oder ein kurzer Besuch am Weihnachtsmorgen. Solche Momente signalisieren den Kindern: „Auch wenn Mama und Papa getrennt sind – wir sind beide für dich da.“
Kinder im Mittelpunkt – nicht der Konflikt
Weihnachten sollte für Kinder eine Zeit der Freude und Geborgenheit bleiben. Richten Sie den Fokus darauf, was Ihren Kindern guttut , und weniger auf alte Konflikte.
Schaffen Sie positive Erlebnisse – etwa durch gemeinsame Aktivitäten.
Diese Rituale geben Halt und schaffen neue, schöne Erinnerungen – auch in einer neuen Familiensituation.

Offenheit und Flexibilität zeigen
Jede Familie ist anders – und jedes Jahr verläuft ein wenig anders. Seien Sie offen dafür, neue Traditionen zu schaffen , anstatt an alten festzuhalten, die nicht mehr passen. Vielleicht entsteht gerade jetzt etwas, das Ihrer Familie wirklich entspricht.
Kinder spüren, wenn Eltern entspannt sind. Mit Gelassenheit und gegenseitigem Respekt schenken Sie ihnen das schönste Weihnachtsgeschenk überhaupt – Frieden und Sicherheit.
Unterstützung für ein erfolgreiches Weihnachten nach einer Scheidung
Weihnachten nach einer Scheidung muss nicht zum Kraftakt werden. Im Kompetenz-Zentrum-Wien in 1170 Wien unterstütze ich, Mag. Dr. Barbara Petsch , Sie dabei, faire Vereinbarungen zu treffen, Kommunikationswege zu verbessern und neue Perspektiven zu finden.
Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die Ihren Kindern Stabilität geben – und Ihnen ermöglichen, die Feiertage wieder mit Zuversicht zu erleben.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin – ein erster Schritt zu einem friedlichen und kindgerechten Weihnachtsfest.
Resilienz stärken: Bedeutung und Wichtigkeit im Alltag
Resilienz stärken – immer öfter kommt uns der Begriff im Alltag unter. Viele Menschen fragen sich jedoch: Was genau bedeutet Resilienz und warum ist sie so wichtig? Gerade in Zeiten von Stress, Konflikten oder Veränderungen kann Resilienz entscheidend sein, um wieder ins Gleichgewicht zu finden und die eigene Handlungsfähigkeit zu bewahren.
Was bedeutet Resilienz eigentlich?
Resilienz ist die Fähigkeit, nach Krisen und schwierigen Situationen wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Sie ist das „seelische Immunsystem“, das uns im Alltag hilft, Stress, Konflikte und Herausforderungen zu bewältigen. Menschen mit einer starken Resilienz können Rückschläge nicht nur überstehen, sondern daraus auch lernen und gestärkt hervorgehen.

Warum ist Resilienz wichtig?
Eine starke Resilienz verbessert die psychische und körperliche Gesundheit , stärkt das Selbstvertrauen und erleichtert es, persönliche Ziele zu erreichen. Wer resilient ist, bleibt auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig und entwickelt einen klareren Blick auf Lösungen. Dadurch lassen sich Herausforderungen gelassener annehmen und besser meistern.
- Beruf: Gelassen reagieren trotz Druck und Veränderungen. Wer resilient ist, findet schneller Wege, Belastungen im Job in Chancen zu verwandeln.
- Beziehungen: Konflikte respektvoll lösen – auch bei Trennung und Scheidung. Resilienz schafft die Basis, um in Partnerschaften oder in der Familie langfristig stabile Verbindungen aufzubauen.
- Gesundheit: Stabil bleiben trotz Krankheit und Belastungen. Mit Resilienz fällt es leichter, Rückschläge zu akzeptieren und gleichzeitig aktiv an der eigenen Genesung mitzuwirken.
Kann man Resilienz lernen?
Ja! Resilienz ist trainierbar – durch Selbstfürsorge, Achtsamkeit, klare Ziele und Unterstützung. Mit kleinen Schritten lässt sich die innere Stärke kontinuierlich aufbauen und im Alltag anwenden. Besonders in Konfliktsituationen oder familiären Umbrüchen ist professionelle Begleitung hilfreich, um Orientierung und Stabilität zu gewinnen.
Gemeinsam stärken wir Ihre Resilienz
Als Mediatorin, Coach und Beraterin unterstütze ich, Mag. Dr. Barbara Petsch , Sie dabei, Konflikte zu lösen, Resilienz aufzubauen und neue Perspektiven zu entwickeln. Im Kompetenzzentrum in 1170 Wien begleite ich Menschen in herausfordernden Lebenssituationen und helfe, Klarheit und Gelassenheit zurückzugewinnen.
Vereinbaren Sie einen Termin – ein erster Schritt zu mehr innerer Stärke, Resilienz und Zufriedenheit im Alltag

Was ist Micro-Cheating
In meinem neuen Blog beschäftige ich mich mit dem Phänomen Micro-Cheating , das eigentlich nicht neu ist – es erlebt nur gerade dank Social Media und Dating-Apps eine neue Blütezeit.
In vielen Fällen von Micro-Cheating liegt der Betrug mehr in der Geheimhaltung.
Ich unterstütze und begleite Sie sehr gerne bei Ihren ganz persönlichen Themen.
Micro Cheating – was ist das eigentlich?
Das Wort Micro Cheating hat es als neues Wort ins Dating-Lexikon geschafft. Der von der australischen Paartherapeutin und Coachin Melanie Schilling ins Leben gerufene Begriff Micro-Cheating bedeutet so viel wie „ Mini-Betrügen „.
Was kann man unter einem „Mikrobetrug“ verstehen?
Es geht um scheinbar kleine, unbedeutende Handlungen, die darauf hindeuten, dass eine Person emotional oder auch physisch auf jemanden außerhalb der Beziehung fokussiert ist. Beim Micro-Cheating handelt es sich oft um Aktionen, die im ersten Moment gar nicht als Betrug wahrgenommen werden, weil ja „eigentlich“ nichts passiert ist.

Es wurde ja nicht „wirklich“ fremdgegangen. Es geht um subtile Zuneigungsbekundungen , die im ersten Moment nicht als Treuebruch wahrgenommen werden. Deswegen ist Micro-Cheating auch nicht leicht zu erkennen .
Wie Micro Cheating Beziehungen beeinflusst
Micro-Cheating ist eine spezielle Art des Fremdgehens . Es ist diese Grauzone, in der man sich selbst noch einreden kann, dass das eigene Verhalten normal – ja sogar unbedeutend – ist.
Schließlich sind ein harmloser WhatsApp-Flirt mit dem besten Freund doch kein Problem? Micro-Cheating findet meistens nicht auf der körperlichen Ebene , sondern auf der virtuellen Ebene statt. Der virtuelle Raum macht den „Betrug“ weniger greifbar, was dazu führt, dass einem das Verhalten nicht so schnell als “falsch“ bewusst wird. Beim Micro-Cheating geht es eben nicht um Küssen oder Sex.
Wenn Micro Cheating ans Licht kommt, kann es eine Beziehung belasten , ja sogar zerstören. Vertrauen ist ein hohes Gut. Sich in einer Partnerschaft sicher fühlen zu können, ist unglaublich wichtig.

Wie kann ich auf Micro Cheating reagieren?
Micro-Cheating lässt sich nicht genau definieren, was schon als Seitensprung, Betrug gesehen wird, wird in jeder Beziehung etwas anders gesehen werden.
Es ist ganz wichtig, das Gespräch zu suchen . Dabei sollten sich beide Partner gegenseitig klarmachen, wo die eigenen Grenzen liegen. Ab wann stört mich das Verhalten meines Liebsten? Ab wann fühlt es sich wie Micro-Cheating oder gar schon Fremdgehen an? Nur durch Ehrlichkeit und Kommunikation können Sie einer Störung entgegenwirken. Sprechen Sie unbedingt darüber, was Ihnen vielleicht fehlt, was Sie sich wünschen, finden Sie zusammen heraus, wie es dazu kommen konnte.
Hier auch noch einige Beispiele, was unter Micro Cheating fällt:
- Wenn Sie Nachrichten löschen , damit Ihr Partner/Ihre Partnerin sie nicht sieht.
- Wenn Sie lügen , mit wem Sie sich treffen.
- Wenn Sie anderen Menschen gegenüber Ihren Beziehungsstatus verschweigen .
- Wenn Sie trotz Beziehung weiterhin auf einer Dating-Plattform angemeldet sind und aktiv bleiben.
- Wenn Sie das Social-Media-Profil von jemandem, der nicht Ihr Freund ist, aktiv verfolgen, seine Posts liken.
- Wenn Sie mit jemandem außerhalb Ihrer Beziehung Nachrichten mit sexuellem Inhalt wechseln.
Schulbeginn – Wie der Einstieg in das neue Schuljahr gelingt
So gelingt der Einstieg in das neue Schuljahr . Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und das neue Schuljahr steht vor der Tür. Wie können wir als Eltern unsere Kinder wieder an den bevorstehenden (Schul-)Alltag gewöhnen?
Richtiges Einstimmen auf die Schule ist wichtig, doch sprechen Sie nicht vom „Ernst des Lebens“, denn das könnte den Kindern die Freude am Schulbeginn nehmen. Vor allem weil der Schulbeginn sehr viel Schönes bringt, wie zum Beispiel das Kennenlernen von neuen Freunden oder das Wiedersehen mit alten Freunden. Das soziale Netzwerk in der Schule ist – wie im Privaten – für Kinder sehr wichtig.
Gewöhnung an Tagesrhythmus zu Schulbeginn
Ganz wichtig ist auch, dass sich Ihr Kind wieder an einen regelmäßigen Tagesrhythmus gewöhnt. Beginnen Sie rechtzeitig das frühe Aufstehen zu trainieren und planen Sie genügend Zeit für das Frühstück und die Vorbereitung der Jause ein. Auch der Schulweg will sorgfältig geplant sein, egal ob mit dem Auto, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß. Üben und besprechen Sie den Schulweg vor dem eigentlichen Schulbeginn, um am ersten Schultag Stress zu vermeiden und Sicherheit zu vermitteln. Regelmäßigkeit und Routine geben Ihrem Kind Halt.

Rechtzeitig vorplanen
Besprechen Sie rechtzeitig in der Familie, wer wofür zuständig ist und planen Sie Zeit für gemeinsames Lernen ein. Wer kann was gut? Wer kann wo unterstützen? Gemeinsames Lernen hilft Kindern gleich von Anbeginn an mitzukommen, es können Schwächen sofort erkannt werden und die Gefahr von übermäßigem Leistungsdruck sinkt. Ja, der Schulalltag fordert Eltern wie Kinder, eine gute Vorbereitung schafft aber eine Basis für das tägliche Schulleben.
Durch Freiräume besser ins Schuljahr starten
Wichtig ist auch zu besprechen, falls dies nicht klar ist, wo Ihr Kind einen ruhigen Raum hat, um Aufgaben zu machen und zu lernen. Ihr Kind sollte einen Schreibtisch haben, der ausreichend Platz und Licht bietet und alle Utensilien wie Hefte und Stifte, die benötigt werden. Einen Platz für Wissen und Konzentration, aber auch zum Wohlfühlen.
Vergessen Sie bei all den Vorbereitungen nicht regelmäßige Pausen für sich und Ihr Kind einzuplanen. Ein Nachmittag draußen in der Natur oder im Park tut gut, ein gemeinsamer Ausflug am Wochenende lässt die Sommerferien leichter ausklingen – ein sanftes Hineingleiten in den Schulalltag ist so besser möglich.
Und eines sei noch erwähnt: Machen Sie sich keinen Druck, was die Schultüte oder sonstige Geschenke betrifft. Oft sind es die kleinen Dinge, die die größte Freude bereiten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen einen guten und stressfreien Start in das neue Schuljahr!
Sollte es bei Ihnen Kontaktregelungen geben, die angepasst werden müssen oder andere Themen, die Sie anlässlich des Schulstarts besonders beschäftigen – dann stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung

Wie die Sommerferien mit Kindern gelingen [Tipps für Eltern]
Die Sommerferien mit Kindern verbringen – wie macht man das in der heutigen Zeit eigentlich? Darf den Kindern in den Ferien eigentlich auch mal langweilig sein? Nachfolgend habe ich ein paar praktische Tipps für Eltern, um Kindern einen wunderbaren Sommer zu ermöglichen.
Ich kann mich an Sommerferien mit meinen (Groß-)eltern auf dem Bauernhof erinnern: Kühe, Katzen, Käfer, wohl riechendes Heu, und vieles mehr. Zumeist sind die schönsten Sommerferien die, an die wir uns noch erinnern, wenn wir schon längst erwachsen sind.
Was die Sommerferien damals so besonders gemacht hat
Was haben unsere Sommerferien so schön gemacht? Warum können wir uns heute noch daran erinnern?
Geben Sie Ihren Kindern Zeit und Raum für sich selbst. Erinnern Sie sich wie schön es war zu trödeln, spontane Abenteuer zu erleben, die Uhr zu vergessen, einen Tag ohne perfekter Organisation zu erleben.
Jetzt sind Sie Eltern und tragen die Verantwortung.
Ja, der Schulalltag muss organisiert sein, alles durchgetaktet, aber in den Ferien ?

Freiheit, Langeweile und Zeit
Gönnen Sie Ihren Kindern Freiheit und ja, es darf auch einmal langweilig sein: Zeitverschwendung ist nur in den Ferien möglich und Zeitverschwendung ist der Inbegriff von Ferien, lassen Sie es zu, dass die Tage ineinander fließen, es darf einmal egal sein, ob es Donnerstag oder Freitag ist.
Vertrauen Sie den Kindern
Heute wird Vertrauen oft mit Kontrolle verwechselt. Ihre Kinder brauchen ein bisschen Freiheit. Ich bin selbst Mutter und ich weiß, es kann immer und überall etwas passieren und ja es ist manchmal schwer loszulassen und ja, neun Wochen Ferien sind oft nur mit Kursen zu überbrücken.
Dennoch, Ihre Kinder brauchen Auszeiten, Auszeit von langen Schulstunden, vom eng getakteten Alltag – in den freien Tagen und Wochen entdecken Kinder bei ganz unterschiedlichen Aktivitäten neue Fertigkeiten und knüpfen neue Freundschaften. So lüften sie ihren Kopf aus, schalten ab, was ihren Alltag betrifft, und lernen dabei Neues. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert ihre sozialen Kompetenzen.
Wenn Kinder in den Sommerferien die Langeweile packt
„Maaamaaaaa, Paaapaaa, mir ist so langweilig!“ Diesen Satz haben sicher auch unsere Eltern gehört. Der Unterschied ist, wie damit umgegangen wurde und wird. Gab es damals vielleicht noch öfter ein „Dann mach was draus!“ zu hören, so fühlen sich Eltern heute gefühlt öfter im Zugzwang. Möchtest du dies? Oder das? Oder jenes?
Wir Erwachsene wissen, wie gut Momente der Stille tun. Wie gut es tut, einfach „in die Luft zu schauen“, den Blick auf das Meer, in die Ferne, ins Grüne schweifen zu lassen und haben wir nicht gerade in diesen Momenten gute, neue Ideen? Zeiten der Stille und Ruhe sind rar – eben nicht nur für Erwachsene. Gönnen Sie Ihren Kindern Zeiten der Stille und Ruhe!

Freiräume geben und Pause von Bildschirmen
Und gönnen Sie Ihren Kinder Zeiten ohne Computer, ohne Spiele und vielleicht auch ohne Handy. Gönnen Sie Ihren Kindern den Freiraum und die Zeit zu spielen, das ist heute gar nicht mehr so selbstverständlich.
Gezielte Bildungsangebote gehen immer früher los und als Eltern haben wir manchmal Angst, dass unsere Kinder den Anschluss verpassen – in der Regel geht das zu Lasten des freien Spielens. Dabei übersieht man schnell, was Spielen eigentlich für ein toller Entwicklungsmotor ist und was sich daraus für einmalige Bildungsmöglichkeiten ergeben.

Fazit, wie die Sommerferien mit Kindern gelingen
Erwachsene haben ein festgeschriebenes Recht auf Ferien, Urlaub – Kinder nicht. Dass der Kindergarten und die Schule ferienhalber schließen, bedeutet nicht, dass jedes Kind auch wirklich Ferien hat. Es gibt kein Recht auf eine Auszeit, in der sich Kinder erholen und – mindestens genauso wichtig – weiterentwickeln können.
In den Ferien lernen Kinder anders und anderes als in der Schule . Das macht ganz einfach Spaß, ist aufregend und, insbesondere wenn sich die Kinder draußen bewegen, auch gesund.
Kommen Sie erholt und entspannt durch die Sommerferien.
Ich unterstütze und begleite Sie sehr gerne bei der Erarbeitung Ihrer ganz persönlichen und auf Ihre Bedürfnisse individuell abgestimmten Regelung der Ferien.
Ferienregelung – So gelingt der Urlaub mit Kontaktrecht & Co
Hurra, die Ferien stehen vor der Tür oder doch: schon wieder Ferien, schon wieder Stress mit einer Vereinbarung?
Was löst es in Ihnen aus, wenn Sie an die nächsten Ferien denken?
Haben Sie die Ferien schon geregelt?
Die Ferien sind für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres: Reisen, geruhsame Momente mit den Kindern, Entspannung. Bei getrennten und geschiedenen Eltern bergen Ferien mit den Kindern Herausforderungen. Es braucht eine Regelung, eine Vereinbarung, sinnvolle Lösungen zum Wohle des Kindes/der Kinder.

Was ist das Kontaktrecht?
Sobald Sie vom Vater, von der Mutter des gemeinsamen Kindes/der gemeinsamen Kinder getrennt leben oder geschieden sind, muss das Kontaktrecht geklärt werden. Jedes Kind und jener Elternteil, der nicht mit dem Kind im gemeinsamen Haushalt lebt, hat ein Recht auf Kontakt (Kontaktrecht). Dies ist unabhängig von der Obsorge. Auch wenn ein Elternteil die alleinige Obsorge hat, so hat der andere Elternteil ein Kontaktrecht.
Warum heißt es heute Kontaktrecht?
Die heute verwendete Bezeichnung Kontaktrecht macht deutlich, dass der persönliche Kontakt eine gelebte Beziehung zum Kind umfasst und sich nicht auf einzelne Besuche beschränkt.
Was bedeutet Kontakt?
Die Bezeichnung Kontakt ist ein Signal, dass es sich hierbei hoffentlich um eine engere Bindung zum Kind handelt. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass eine gewisse Intensität des persönlichen Kontakts notwendig ist, um einen tatsächlichen Kontakt zum Kind aufrechtzuerhalten.
Beim Kontaktrecht sollte auf das Alter des jeweiligen Kindes Rücksicht genommen werden, denn Kinder haben ein ganz anderes Zeitgefühl und einen ganz anderen Begriff von „Zeit“ als Erwachsene. Es ist sehr wichtig für Kinder, beide Elternteile regelmäßig zu sehen und Kontakt zu haben.
Was ist in Bezug auf die Ferien wichtig?
Es ist sehr wichtig Urlaubszeiten gemeinsam zu verbringen. Und da geht es nicht um tolle Reise, auch auf „Balkonien“, in Wien und Umgebung lassen sich wunderbare Ferien verbringen, wenn sich das, was man von Zuhause aus macht, vom normalen Alltag abhebt. Wichtig sind diese gemeinsamen Zeiten, in denen ein Elternteil entspannter, ruhiger als im Alltag ist, es geht um gemeinsame Erlebnisse, Aktivitäten. Es ist mir hier wichtig noch einmal hervorzuheben, dass – wie auch immer Sie die Ferienzeit gestalten – es letztlich zählt, dass Kinder diese Zeit mit Ihnen als Vater, als Mutter verbringen und gemeinsam eine schöne Zeit erleben. Es zählt nicht die Anzahl der Tage oder Wochen, die man vielleicht an einem anderen Ort ist oder wie luxuriös der Urlaubsort und die Unterkunft sind. In erster Linie geht es darum, dass die Kinder in dieser Zeit Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommen und der Spaß und die Freude am Miteinander im Mittelpunkt stehen.
Gönnen Sie Ihrem Kind die Zeit mit dem jeweils anderen Elternteil! Für jenen Elternteil, bei dem das Kind nicht regelmäßig wohnt, kann diese gemeinsame Urlaubszeit eine besondere Chance sein, die Beziehung zu seinem Kind/ zu seinen Kindern zu intensivieren.
Kommen Sie erholt und entspannt durch die Ferienzeit, in dem Sie offene Punkte klären und die Bedürfnisse aller offen besprechen.
Ich unterstütze und begleite Sie sehr gerne bei der Erarbeitung Ihrer ganz persönlichen und auf Ihre Bedürfnisse individuell abgestimmten Regelung der Ferien.

Feste feiern mit Kindern [Tipps für Familienfeiern]
Feste feiern mit Kindern kann oftmals nicht einfach sein. Weihnachten steht vor der Tür, ein Geburtstagsfest oder vielleicht auch ein anderes Fest. Sie sind als Eltern (gerade frisch) geschieden, leben getrennt oder durchleben gerade eine schwierige Lebensphase? Sie haben Kinder, für die das Feiern von Festen wichtig ist? Sie haben eigene Erinnerungen, positive, negative, religiöse, besonders hohe Erwartungen an Harmonie, wenn Sie an Weihnachten oder andere Familienfeste denken?

Weiterhin Feste mit Kindern feiern
Feste zu feiern ist wichtig, aber nicht immer einfach. Gerade für Kinder hat das Weihnachtsfest, der Geburtstag einen besonderen Stellenwert. Kinder wünschen sich, dass an diesem besonderen Tag wie Weihnachten, Geburtstag alle Menschen, die sie lieben, zusammenkommen. Weihnachten ist ein Fest der Freude, der Harmonie und des Zusammenseins, das wissen auch schon Ihre Kinder. Sie sind getrennt, geschieden, das Fest der Freude sollte davon dennoch unberührt bleiben. Ermöglichen Sie Ihrem Kind, dass es weiterhin feiern und genießen kann.
Aber wie ist das möglich, wenn der Schmerz noch da, die Wut auf den anderen groß ist, die Kränkungen noch spürbar sind?
Rechtzeitig vorbereiten
Es ist wichtig und ratsam, schon früh mit der Planung des Weihnachtsfestes oder eines anderen Festes zu beginnen. So bleibt für alle genügend Zeit, sich auf die neue Situation so gut wie möglich einzustellen. Kinder mögen es, wenn sie im Voraus wissen, was sie erwartet.
Erklären Sie Ihren Kindern, dass es, aufgrund der Trennung, gerade sehr schwer ist, den jeweils anderen Elternteil zu sehen. Erklären Sie Ihrem Kind aber auch, dass es für Sie in Ordnung ist, dass es beim anderen Elternteil feiert und dort eine schöne Zeit verbringt. Auch wenn es für Sie sehr schwer ist, Ihr Kind loszulassen, Kränkungen und Verletzungen aus der Scheidung/Trennung noch weh tun und schmerzen – es geht um das Wohl Ihres Kindes!
Mit Kindern Feste feiern bei getrennten Eltern
Stimmen Sie zu, dass das Kind zum anderen Elternteil darf. Nur so kann sich Ihr Kind loyal verhalten, kommt es eben in keinen Loyalitätskonflikt. Ihr Kind darf sich bei beiden Elternteilen wohl fühlen, auch wenn das für Sie im Moment unvorstellbar ist. Ersparen Sie bitte Ihrem Kind seelisches Leid, in dem Sie nicht zustimmen!
Bitte lassen Sie nicht Ihr Kind entscheiden, mit welchem Elternteil es feiern möchte. Ihre Frage klingt in den Ohren der Kinder wie: wen von uns liebst du mehr? Ihr Kind braucht beide Elternteile und es liebt beide Elternteile. Ältere Kinder können Sie schon durchaus in die Planung einbeziehen.

Tipp, wenn ein Elternteil nicht an Feiern teilnimmt
Was tun, wenn sich ein Elternteil gar nicht kümmert, nicht anwesend ist, kein Interesse an einer gemeinsamen Feier hat?
Es ist nur zu verständlich, dass Sie enttäuscht, gekränkt, verärgert sind. Dennoch ist es wichtig, den anderen vor dem Kind nicht schlecht zu machen. Versuchen Sie Ihrem Kind zu erklären, dass der Papa, die Mama bestimmt an ihn/an sie denkt. Spenden Sie Trost und Zuversicht, auch wenn es für Sie selbst sehr schwer ist.
Der richtige Umgang mit Gefühlen
Wie gehe ich mit eigenen Gefühlen um? Verbergen? Offen ansprechen?
Für Kinder ist die Scheidung/Trennung der Eltern oft eine Entlastung , weil die Zeit der ständigen Streitigkeiten und Konflikte vorbei ist. Sind Sie ehrlich zu Ihrem Kind und geben Sie ruhig zu, wenn es Ihnen an einem Tag schlecht geht, wir Eltern sind auch nur Menschen. Auch die Kinder dürfen traurig darüber sein, dass Papa oder Mama nicht mitfeiert. Es entlastet alle Beteiligten, wenn Sie Ihre Gefühle zeigen.
Klare Kommunikation
Es ist auf jeden Fall besser, wenn Sie offen aussprechen , dass ein gemeinsames Feiern, zumindest im Moment, nicht möglich ist, als für Ihr Kind die „heile Welt“ vorzuspielen, sich vielleicht sogar „für die Kinder“ zu einer gemeinsamen Feier zu zwingen.
Kinder wünschen sich, gerade zu Weihnachten, dass ihre Eltern zusammen Weihnachten feiern und eventuell wieder zusammenfinden. Eltern sollten klar und einfühlsam Ihren Kindern kommunizieren , dass die Trennung auch für die Weihnachtsfeiertage gilt. Das verhindert in den meisten Fällen Streit und Chaos unter dem Weihnachtsbaum. Kinder müssen lernen zu akzeptieren, dass sich die Eltern endgültig getrennt haben, und dass nun Weihnachten anders gefeiert wird als vorher.
Beeinflussen, was sich beeinflussen lässt
Verzichten Sie unbedingt auf Vorschriften, wie Weihnachten gefeiert werden soll. Sie haben sowieso keinen Einfluss mehr darauf, was es beim Ex-Partner zu essen gibt, ob die Großeltern dabei sind und Verwandte kommen, ob der Kindesgottesdienst besucht wird oder überhaupt Kirche eine Rolle spielt und wann die Kinder ins Bett gehen müssen. Wenn die Kinder beispielsweise im nächsten Jahr bei Ihnen sind, gilt das natürlich auch für Sie.

Kindern das Richtige schenken
Vielleicht noch ein paar Worte zum Thema Geschenke:
Geschenke sind für Kinder sehr wichtig. Bitte treten Sie aber nicht in Konkurrenz , wer das größere, teure Geschenk kauft. Versuchen Sie sich abzustimmen, zum Wohle Ihres Kindes. Keinesfalls gilt: je höher der Preis eines Geschenkes, desto höher ist die Zuneigung. Geschenke sollen einfach Freude bringen , egal wie groß, klein, preiswert, teuer, gekauft oder selbstgemacht sie sind.
Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein besinnliches Weihnachtsfest und guten Start ins neue Jahr
Haben Sie noch weitere Fragen?
Ich begleite Sie gerne auf dem Weg zu einem gelungen Fest !
